Hier sehen Sie Filme zum Grundeinkommen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. grundeinkommen.tv ist eine Tochter der Initiative Grundeinkommen. Regie: Enno Schmidt und Daniel Häni.
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Renate Keller Ignácio auf der Jahresversammlung der GLS Bank und GLS Treuhandstelle in Bochum zum bedingungslosen Grundeinkommen.
Renate Keller Ignácio ist Mitbegründerin der "Assossiaç?o Comunitária Monte Azul". Monte Azul ist eine Favela in S?o Paulo. Sie ist zuständig für die Organisationsentwicklung, die Verwaltung und die Finanzen des Projektes mit rund 1000 Mitarbeitern – und gibt Geigenunterricht. Die Assossiaç?o hat seit 1979 das Gemeinwesen aufgebaut und organisiert es, stellt inoffiziell die Polizei, verantwortet das Gesundheitswesen, das Bildungswesen, leistet die Qualitätskontrolle, hat Ausbildungswerkstätten errichtet, die zu Produktionswerkstätten wurden, deren Verkauf über S?o Paulo hinaus geht, hat Betriebe aufgebaut, Straßen, Häuser, die Kanalisation. Ein Projekt in Monte Azul heißt „Die geliebte Mutter“. Einigen Müttern mit Babys wird eine finanzielle Unterstützung gegeben, damit sie bei ihren Kindern bleiben können. Renate Keller Ignácio: „Das Arbeitsministerium hat Gelder für Arbeitsplätze. Aber es gibt keine Arbeitsplätze und niemand will Arbeitsplätze einrichten. Die Mutter ist ja doch ein Arbeitsplatz.“
Ein Interview mit einer Studentin aus Berlin über das Problem des Normativen beim Grundeinkommen, und wieso wir unser Menschenbild gesellschaftlich für eine Utopie halten.
Falk Zientz, Mitbegründer und Vorstand des Deutschen Mikrofinanz Institutes, auf der Jahresversammlung der GLS Bank und GLS Treuhandstelle in Bochum am 16. Juni 2006.
„Mit dem Grundeinkommen würde sich zeigen, dass es Unternehmer gibt, die näher am eigenen Lebensimpuls sind und andere, denen ihr tägliches Auskommen reicht.“
Wie Grundeinkommen wirkt - XI - Alfred Meister über Auswirkungen des Grundeinkommens auf die Arbeit und die Haltung der Menschen in der heutigen Welt und Wirtschaft.
Die Freiheit, eine eigene Idee in die Tat umzusetzen. "Es gibt nicht zu wenig Arbeit, es gibt zu wenig Geld für freiwillige Arbeit." Nicht gewinnorientierte Arbeit. Qualität der Zusammenarbeit und der Produkte. "Eine Tätigkeit wählen, weil ich sie liebe." Partnerschaft anstelle von Arbeitgeber-Arbeitnehmer. "Könnte die Liebe zur Arbeit aus einem neuen Selbstbewusstsein die Grundstimmung verändern?"
Alfred Meister ist Unternehmer und Berater für Inovations-Organisation.
Aufnahme: 12. -14. März 06, L'arc des Migros Kulturprozent, Romainmôtier. Kamera: Jens Prochnow Schnitt: Enno Schmidt Dauer: 6 Minuten
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